Professionelle Sanierungsarbeiten in Österreich – Ihr Partner für eine sichere Zukunft
Wenn dein Altbau in Wien feuchte Wände und Risse zeigt, kannst du mit sanierungsarbeiten österreich genau die richtigen Profis für die Modernisierung finden. Die Plattform vermittelt dir einfach und schnell Fachfirmen, die sich um alles von der Trockenlegung bis zum Putz kümmern. So wird dein Zuhause wieder trocken, sicher und wohnlicher – ohne dass du selbst stundenlang suchen musst.
Hausmodernisierung in Österreich – Worauf Eigentümer achten müssen
Bei der Hausmodernisierung in Österreich steht bei Sanierungsarbeiten Österreich die gezielte Steigerung von Energieeffizienz und Wohnkomfort im Vordergrund. Eigentümer müssen vor allem auf die korrekte Dämmung der Gebäudehülle achten, wobei die Wahl diffusionsoffener Materialien zur Vermeidung von Feuchteschäden entscheidend ist. Der Austausch alter Fenster gegen Dreifachverglasung und die Optimierung der Heizungsanlage, etwa durch eine Wärmepumpe, sind zentrale Hebel. Ein ganzheitlicher, aufeinander abgestimmter Bauablauf verhindert spätere Probleme und sichert den Werterhalt.
Fördertöpfe für Altbausanierungen 2025
Für deine Altbausanierung 2025 lohnt sich der Blick in die Fördertöpfe für Altbausanierungen 2025, denn du kannst nicht nur einen, sondern mehrere Zuschüsse kombinieren. Die Töpfe sind oft auf bestimmte Maßnahmen wie Heizungstausch oder Dämmung begrenzt und werden nach dem Windhundprinzip vergeben. Beantrage frühzeitig alle Förderungen bei deiner Gemeinde oder dem Land, da die Mittel schnell erschöpft sein können.
- Kombiniere Bundes- und Landesförderungen für maximale Unterstützung.
- Prüfe, ob dein Bauvorhaben unter den Topf für thermische Sanierung fällt.
- Hole vor Baubeginn eine Förderzusage ein, sonst droht der Ausschluss.
Steuerliche Absetzbarkeit größerer Renovierungsprojekte
Bei Steuerliche Absetzbarkeit größerer Renovierungsprojekte in Österreich können Sie oft Handwerkerkosten und Arbeitsleistungen direkt von der Steuer abziehen – bis zu 20% der förderfähigen Summe. Aber denken Sie daran: Materialkosten sind meist nicht absetzbar, nur die reine Arbeitszeit. Frage: „Kann ich die Kosten für eine neue Heizung komplett von der Steuer absetzen?“ Antwort: Nein, nur die Anfahrt und der Einbau durch den Installateur https://msbau.at/ zählen als abzugsfähige Arbeitsleistung, die Heizung selbst nicht.
Pflicht zur Energieeffizienz bei umfassenden Modernisierungen
Bei einer umfassenden Modernisierung Ihrer Immobilie in Österreich greift die Pflicht zur Energieeffizienz bei umfassenden Modernisierungen. Dies bedeutet, dass Sie bei Eingriffen, die mehr als 25 Prozent der Gebäudehülle betreffen, bestimmte Mindestanforderungen an die Wärmedämmung und Anlagentechnik einhalten müssen. Konkret sind etwa Fenster, Außenwände oder das Dach nach dem Stand der Technik zu dämmen. Nur so vermeiden Sie Nachrüstungspflichten und stellen die langfristige Werthaltigkeit Ihrer Sanierung sicher.
Frage: Welche Bauteile sind von der Pflicht zur Energieeffizienz bei umfassenden Modernisierungen betroffen?
Bei einer umfassenden Modernisierung sind alle thermischen Bauteile wie Außenwände, Dach, oberste Geschossdecken und Kellerdecken betroffen, sofern Sie diese erneuern oder erstmalig einbauen.
Thermische Gebäudehülle: Dämmung und Fenstertausch richtig planen
Bei Sanierungsarbeiten in Österreich bildet die thermische Gebäudehülle den entscheidenden Hebel. Planen Sie Dämmung und Fenstertausch nicht isoliert, sondern als abgestimmtes System, um Wärmebrücken und Schimmelbildung zu vermeiden. Die richtige Dämmstärke hängt von der bestehenden Konstruktion ab – bei Altbauten oft eine diffusionsoffene Innendämmung, bei ungedämmten Fassaden die klassische WDVS-Lösung. Fenstertausch erfordert eine fachgerechte Anschlussausführung an die neue Dämmerbene, sonst entstehen kalte Bauteilränder. Ein vorheriges thermografisches Gutachten zeigt versteckte Schwachstellen der Hülle auf, die sonst unentdeckt blieben. Nur diese integrale Planung von Dämmung und Fenstern garantiert langfristig Effizienz und verhindert bauphysikalische Bauschäden – der Kern jeder gelungenen Sanierung in Österreich.
Fassadendämmung im denkmalgeschützten Altbau
Bei der Fassadendämmung im denkmalgeschützten Altbau ist ein innenliegendes System meist die einzig praktikable Lösung, um das Erscheinungsbild zu bewahren. Entscheidend ist die Wahl kapillaraktiver Dämmstoffe wie Kalziumsilikatplatten, die Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk aufnehmen und abgeben. Ein diffusionsdichter Aufbau wäre fatal, da er Durchfeuchtung und Schimmel begünstigt. Die Vorgehensweise folgt einer klaren Reihenfolge:
- Bauphysikalische Analyse des Bestandsmauerwerks
- Auswahl eines dampfdurchlässigen Innendämmsystems
- Anschlussdetails an Fensterlaibungen und Decken simulieren
- Fachgerechte Montage mit minimalen Wärmebrücken
Nur dieser präzise, materialgerechte Ansatz sichert den thermischen Komfort ohne statthafte Konflikte mit der Denkmalpflege.
Moderne Fenstersysteme und ihre Einbauvorschriften in Österreich

Bei der Sanierung müssen moderne Fenstersysteme und ihre Einbauvorschriften in Österreich präzise beachtet werden, um Wärmebrücken zu vermeiden. Die luftdichte Befestigung nach ÖNORM B 5320 ist Pflicht: Dämmkeile unter dem Fensterbankanschluss verhindern Kondensat, während die umlaufende Kompriband-Abdichtung Zugluft stoppt. Für Altbauten empfehlen sich vorgehängte Systeme, die den Mauerwerksanschluss ohne Spannungsrisse ermöglichen. Der Laibungsputz muss mindestens 5 mm auf das Blendrahmenprofil greifen; zudem ist ein Gefälle von 3° bei der Außenbank zwingend.
Moderne Fenstersysteme in Österreich erfordern normgerechte Dichtbänder und durchdachte Anschlussdetails – nur so wird aus dem Fenstertausch ein energetisch dichter Gebäudeteil.

Dachbodendämmung als kostengünstige Sofortmaßnahme
Die Dachbodendämmung als kostengünstige Sofortmaßnahme verhindert, dass bis zu 30 Prozent der Wärme ungenutzt durch die oberste Geschossdecke entweicht. Sie eignet sich besonders für nicht ausgebaute Dachböden, da lose Mineralwolle oder Dämmplatten zwischen bzw. auf den Balken verlegt werden können. Dieser Eingriff erfordert weder eine Baubewilligung noch Fachleute, sondern lediglich eine luftdichte Folie als Dampfsperre unter der Dämmschicht. So lassen sich Heizkosten sofort senken, während die restliche Sanierung später erfolgt.
Dachbodendämmung als kostengünstige Sofortmaßnahme reduziert Wärmeverluste und Heizkosten mit geringem Materialaufwand und minimaler baulicher Vorbereitung.
Heizungsumstellung auf erneuerbare Energien
Bei Sanierungsarbeiten in Österreich ist die Heizungsumstellung auf erneuerbare Energien ein zentraler Schritt. Sie umfasst oft den Austausch alter Öl- oder Gasheizungen gegen Wärmepumpen oder Biomassekessel. Vor der Umstellung muss der Gebäudezustand geprüft werden: Eine ausreichende Dämmung und die hydraulische Abgleichung des Heizsystems sind entscheidend, um die Effizienz der neuen Anlage zu gewährleisten. Die Integration von Pufferspeichern optimiert den Betrieb bei Niedertemperatur-Heizflächen. Wie tief muss ich bei der Umstellung eingreifen? Die Antwort hängt von der Heizfläche ab: Bei Fußbodenheizung reichen oft Systemtrennungen, bei alten Radiatoren kann eine größere Austausch- oder Dämmmaßnahme nötig sein, um niedrige Vorlauftemperaturen zu ermöglichen.
Wärmepumpe im Altbau – Voraussetzungen und Effizienz
Für eine Wärmepumpe im Altbau sind ausreichend große Heizflächen wie Fußbodenheizung oder spezielle Niedertemperatur-Heizkörper erforderlich. Die Effizienz hängt maßgeblich von der Gebäudedämmung ab: Ein gut gedämmtes Haus erreicht hohe Jahresarbeitszahlen. Zudem muss der vorhandene Heizkreis auf niedrige Vorlauftemperaturen (maximal 45–50 °C) ausgelegt sein. Eine Vor-Ort-Berechnung des Wärmebedarfs und die Prüfung möglicher Bohrlöcher für Erdwärme oder der Außenfläche für Luftwärmepumpen sind vorab zwingend notwendig.
Fernwärmeanschluss bei laufender Renovierung
Bei laufender Renovierung erfordert der Fernwärmeanschluss bei laufender Renovierung eine präzise zeitliche Koordination der Baumaßnahmen. Zuerst muss die Trasse vom Hausanschluss zum Heizraum verlegt werden, bevor Böden oder Wände endgültig geschlossen sind. Die Übergabestation wird idealerweise parallel zu anderen Leitungsarbeiten installiert, um Kernbohrungen und Putzarbeiten zu bündeln. Kritisch ist die thermische Hüllfläche: Während der Heizkörperaustausch läuft, sollte die Dämmung der Zuleitungen bereits erfolgen, um Effizienzverluste zu vermeiden.
Fernwärmeanschluss bei laufender Renovierung bedeutet: Trasse vor Verschließen legen, Station zeitgleich montieren, Leitungen sofort dämmen.
Heizöl- und Gasheizungen – Austauschfristen und Alternativen
Bei Sanierungsarbeiten in Österreich gilt für Öl- und Gasheizungen, die älter als 25 Jahre sind, eine gesetzliche Austauschfrist. Als Alternative bieten sich Wärmepumpen an, die sowohl für Bestandsgebäude mit moderatem Dämmstandard als auch für Neubauten geeignet sind. Auch Biomassekessel, etwa Pellets- oder Scheitholzheizungen, sind eine praktikable Option. Für Gasheizungen kommt außerdem die Umstellung auf Fernwärme infrage, sofern das Netz in der Nähe liegt. Entscheidend ist, den Tausch rechtzeitig vor Ablauf der Frist zu planen, um eine lückenlose Wärmeversorgung sicherzustellen.
Bad- und Küchenmodernisierung ohne Komplettumbau
In Österreich bieten sich bei Bad- und Küchenmodernisierung ohne Komplettumbau clevere Lösungen, um den Sanierungsaufwand gering zu halten. Statt alter Fliesen können Sie etwa spezielle Überfliessysteme oder wasserfeste Wandpaneele direkt auf bestehende Oberflächen setzen – das spart Schmutz und Zeit. Auch bei der Küche reicht oft der Austausch von Fronten, Arbeitsplatten und Armaturen, ohne die Grundstruktur anzurühren.
Ein neuer Hahn oder eine moderne Spüle verwandelt den Raum sofort, ohne dass Sie einen Fliesenleger oder Installateur für Grobarbeiten brauchen.
Besonders bei Sanierungsarbeiten in Mietwohnungen in Wien oder Graz ist dieser Ansatz beliebt, da er Eingriffe in die Bausubstanz vermeidet und die Umbauzeit auf wenige Tage reduziert.
Barrierefreie Badezimmerlösungen für österreichische Wohnungen
Für österreichische Wohnungen ermöglicht der nachträgliche Einbau einer bodengleichen Dusche mit rutschhemmenden Fliesen den barrierearmen Zugang ohne großen Stemmaufwand. Barrierefreie Badezimmerlösungen in Österreich integrieren zudem klappbare Duschhocker und unterfahrbare Waschtische, die sich direkt an bestehende Anschlüsse koppeln lassen. Durch den Austausch von Stand- gegen Wand-WCs mit Haltegriffen entsteht viel Bewegungsfreiheit – alles als punktuelle Modernisierung umsetzbar.
Eine bodengleiche Dusche, rutschhemmender Belag und klappbare Haltegriffe machen jedes österreichische Bad ohne Komplettumbau sicher und zugänglich.
Feuchtesanierung in älteren Küchen und Bädern
Bei der Feuchtesanierung in älteren Küchen und Bädern im Rahmen einer Modernisierung ohne Komplettumbau steht die gezielte Abdichtung erodierter Fugen und defekter Silikonanschlüsse im Vordergrund. Typische Schäden entstehen durch eindringendes Spritzwasser hinter unterschädigten Fliesen oder an undichten Waschtischbefestigungen. Ein praktischer Ablauf umfasst:
- Freilegen der betroffenen Bereiche durch Ablösen loser Fugenmasse und alter Abdichtbänder.
- Aufbringen einer flüssigen Dichtschlämme (z.B. mineralische Abdichtung) auf die gereinigten Untergründe.
- Versetzen der Sanitärkeramik mit neuen, flexiblen Silikonfugen und druckfesten Dichtbändern.
Diese punktuelle Sanierung stoppt Kapillarwasserzug und verhindert Folgeschäden am Putz, ohne den gesamten Raum entkernen zu müssen.
Elektroinstallationen auf aktuellen Stand bringen
Bei einer Bad- oder Küchenmodernisierung ohne Komplettumbau ist das Elektroinstallationen auf aktuellen Stand bringen essenziell, um die Sicherheit und Funktionalität zu gewährleisten. Sie ersetzen alte Leitungen durch dreiadrige Kabel mit Schutzleiter und tauschen veraltete Schalter gegen Feuchtraum-Modelle aus. Neue Geräte wie Kochfelder erfordern oft einen eigenen Stromkreis mit höherer Absicherung. Auch der Potentialausgleich an Wasser- und Heizungsrohren wird geprüft und erneuert.
- Tausch von zweiadrigen Leitungen (ohne Schutzleiter) gegen moderne dreiadrige Kabel
- Nachrüsten von FI-Schutzschaltern für Nassbereiche wie Dusche oder Spüle
- Separate Stromkreise für Herd, Geschirrspüler und Waschmaschine installieren
Feuchte- und Schimmelschäden in Bestandsimmobilien
Bei Feuchte- und Schimmelschäden in Bestandsimmobilien in Österreich zeigt sich oft erst beim Aufklappen alter Verkleidungen das wahre Ausmaß. In der Sanierung ist der erste Schritt daher kein Neuanstrich, sondern eine professionelle Trockenlegung. Typisch sind Schäden durch aufsteigende Feuchte in Altbauten ohne Horizontalsperre oder durch Kondensat hinter nachträglich eingebauten Dämmungen.
Vor dem Verputzen muss die Feuchtequelle zwingend beseitigt sein, sonst wandert der Schimmel nur in die nächste Wandschicht.
Für die Sanierung selbst setzt man in Österreich häufig auf Sanierputze und diffusionsoffene Materialien, die das Mauerwerk atmen lassen – eine reine Vinyltapete wäre hier kontraproduktiv.
Ursachenanalyse bei aufsteigender Feuchtigkeit im Mauerwerk
Die Ursachenanalyse bei aufsteigender Feuchtigkeit im Mauerwerk beginnt mit einer Differenzialdiagnose: Kapillare Feuchteleitfähigkeit des Ziegel- oder Natursteins muss von sekundären Einflüssen wie hygroskopischer Salzbelastung getrennt werden. Mittels Bohrmehlmethode und Leitfähigkeitsmessung wird der Feuchtegradient über die Wandhöhe erfasst. Entscheidend ist die Bestimmung der kapillaren Wasseraufnahme (W-Wert) und des Salzgehalts, da Nitrate und Chloride das Saugverhalten verstärken. Ohne diese Parameter bleibt die Sanierungsmethode – ob Injektion, Horizontalsperre oder elektrophysikalisches Verfahren – spekulativ.
Horizontalsperren nachträglich einbauen – Methoden und Kosten
Die nachträgliche Horizontalsperre stoppt aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk. Bei Sanierungsarbeiten in Österreich kommen primär drei Methoden zum Einsatz: das mechanische Einfräsen von Mauersperrbahnen, das Injektionsverfahren mit wasserabweisenden Cremes oder Gelen sowie das elektroosmotische Verfahren. Die Kosten variieren stark nach Methode und Wandstärke – typischerweise zwischen 80 und 250 Euro pro laufendem Meter. Besonders bei Altbauten ist das Injektionsverfahren mit Bohrlochabstand oft das wirtschaftlichste. Hohlkehlensperren aus Edelstahl sind langlebiger, aber teurer.

Frage: Welche Methode für Horizontalsperren nachträglich einbauen ist bei dicken Natursteinmauern in Österreich am günstigsten? Das Bohrloch-Injektionsverfahren mit hydrophobierender Creme, da es ohne aufwendige Fräsarbeiten auskommt und Materialkosten bei 60–90 Euro/lfm liegen.
Schimmelsanierung nach Wasserschäden oder Kondensationsproblemen
Bei der Schimmelsanierung nach Wasserschäden oder Kondensationsproblemen muss die Feuchtigkeitsquelle dauerhaft beseitigt werden, bevor Sanierungsarbeiten beginnen. Trocknungsgeräte entziehen Wänden und Böden das Wasser, während betroffene Baustoffe oft bis zur Kernsubstanz entfernt werden müssen. Spezielle Biozide töten Sporen ab, jedoch nur auf sauberen, trockenen Oberflächen. Bei Kondensationsproblemen reicht bloßes Reinigen nicht; eine verbesserte Dämmung oder Lüftung ist erforderlich. Frage: Ist eine oberflächliche Behandlung nach einem Wasserschaden ausreichend? Nein, ohne vollständige Trocknung und Quellenbehebung kehrt der Schimmelbefall innerhalb weniger Wochen zurück.
Statische Ertüchtigung bei historischen Gebäuden
Bei der Statischen Ertüchtigung historischer Gebäude im Rahmen von Sanierungsarbeiten in Österreich steht die Sicherung der Tragfähigkeit bei Erhalt der Bausubstanz im Mittelpunkt. Typischerweise werden Bestandsmauern durch Mikropfähle oder Injektionsanker zusätzlich gesichert, während Decken durch Stahlträger oder Spannbeton unterfangen werden. Besonders kritisch ist die Integration neuer Lastabtragungen ohne Beeinträchtigung der originalen Gewölbe- oder Holzkonstruktion. Die nachträgliche Querschnittsvergrößerung von Gründungen mit Stahlbetonverstärkung ist ein übliches Verfahren, um Setzungsschäden in der Wiener Altstadt zu beheben. Hierbei dient das historische Mauerwerk als verlorene Schalung, wodurch sichtbare Eingriffe minimiert werden.
Deckenverstärkung und Stahlträger bei Dachgeschossausbauten

Bei Dachgeschossausbauten in Österreich erfordert die Deckenverstärkung mit Stahlträgern eine gezielte Lastableitung in bestehende Wände. Typischerweise werden IPE- oder HEA-Profile unter die vorhandene Holzbalkendecke montiert, um Durchbiegungen zu begrenzen. Die Stahlträger lagern auf Mauerwerksauflagern, die zuvor durch Aufmauerungen oder Stahlplatten ertüchtigt werden. Eine Verbundwirkung zwischen Stahl und Altdecke entsteht durch Kopfbolzen oder nachträgliche Vergüsse. Bei Spannweiten über fünf Metern sind oft zwei parallele Träger oder eine Unterzugkonstruktion nötig. Die Trägerenden müssen zudem gegen Wärmebrücken gedämmt werden, was im österreichischen Altbau eine typische Detailaufgabe darstellt.
Rissmonitoring und Fundamentinjektionen in Hanglagen
Bei historischen Gebäuden in Hanglagen erfordert die statische Ertüchtigung ein präzises Rissmonitoring und Fundamentinjektionen in Hanglagen, um Hangrutschungen entgegenzuwirken. Zunächst werden alle vorhandenen Risse mit digitalen Dehnungsmessern überwacht, um Bewegungsmuster im Hang zu erfassen. Zeigen diese Daten eine kritische Verschiebung, erfolgt die Fundamentinjektion: ein Niederdruckverfahren, bei dem spezielle Harze oder Zementsuspensionen in den lockeren Untergrund und die Fundamentfugen gepresst werden.
- Installation von Messpunkten entlang der Hangseite des Fundaments
- Kontinuierliche Datenerfassung über mindestens einen Jahreszyklus
- Gezielte Injektion in die wasserführenden Gleitschichten zur Hangsicherung
Holzbalkendecken – Sanierung und Brandschutzauflagen
Bei der Sanierung historischer Holzbalkendecken in Österreich müssen Tragfähigkeit und Brandschutzauflagen gleichzeitig gelöst werden. Typisch ist der Einbau einer brandschutztechnischen Bekleidung, etwa durch feuerbeständige Gipskartonplatten oder Spritzbewurf, um die geforderte Feuerwiderstandsdauer zu erreichen. Oft werden zusätzlich Querschnittsverstärkungen durch aufgedoppelte Balken oder Stahlprofilen erforderlich. Frage: Müssen bei einer Holzbalkendeckensanierung in Österreich immer Brandschutzklappen eingebaut werden? Antwort: Nicht zwingend, nur wenn die Decke raumabschließend wirkt oder Leitungen durchführt; oft reicht eine vollflächige Bekleidung der Deckenuntersicht aus.
Netzunabhängigkeit und Smart-Home-Nachrüstung
Bei Sanierungsarbeiten in Österreich bietet sich die ideale Gelegenheit, Netzunabhängigkeit und Smart-Home-Nachrüstung zu integrieren. Eine autarke Stromversorgung lässt sich durch die Installation von Photovoltaik-Modulen und einem Batteriespeicher im Zuge der Dachsanierung realisieren. Parallel dazu können Sie smarte Komponenten wie energieeffiziente Heizkörperthermostate und intelligente Steckdosen nachrüsten, die über ein lokales Gateway gesteuert werden. Dies senkt den Gesamtenergieverbrauch des Hauses.
Die Nachrüstung eines zentralen Energiemanagementsystems ist der Schlüssel, um überschüssigen Solarstrom gezielt für Warmwasser oder Haushaltsgeräte zu nutzen und so die Abhängigkeit vom öffentlichen Netz drastisch zu reduzieren.
Achten Sie auf kompatible Systeme, die ohne permanente Internetverbindung auskommen, um die Netzunabhängigkeit auch bei Smart-Home-Funktionen zu gewährleisten.
Photovoltaik auf sanierten Dächern – baurechtliche Hürden
Bei der Nachrüstung von Photovoltaik auf sanierten Dächern in Österreich entstehen baurechtliche Hürden oft durch die geänderte Statik der neuen Dachhaut. Die zusätzliche Schnee- und Windlast der Module muss vom sanierten Tragwerk aufgenommen werden; ein Standsicherheitsnachweis ist daher meist erforderlich. Zudem verlangen viele Gemeinden eine Bewilligung, wenn die Sanierung eine Änderung der Gebäudehöhe oder Dachneigung bewirkt. Der Brandschutz wird ebenfalls relevant: Die Dachdämmung unter den Modulen muss bestimmte Brandwiderstandsklassen erfüllen. Die Einhaltung der OIB-Richtlinie 2 ist dabei der entscheidende Faktor für die Genehmigungsfähigkeit.
- Prüfung der Dachstatik nach der Sanierung (Tragfähigkeit für Module)
- Abstand der Module zur First- und Traufkante gemäß Bauordnung
- Einhaltung der Brandschutzabstände zur Dämmung bei Indach-Systemen
Intelligente Heizungssteuerung für ältere Gebäude
Bei Sanierungsarbeiten in Österreich ermöglicht eine intelligente Heizungssteuerung die effiziente Nachrüstung alter Bestandsgebäude. Sie reguliert die Wärmezufuhr raumweise basierend auf Außentemperatur und Nutzerverhalten, ohne komplett neue Heizkörper zu benötigen. Die Installation erfolgt in einer klaren Abfolge:
- Montage funkgesteuerter Thermostate an bestehenden Heizkörpern.
- Einrichtung einer zentralen Steuereinheit mit WLAN-Anbindung für Heizpläne.
- Kalibrierung der Sensoren auf die Trägheit alter Heizsysteme.
So wird der Energieverbrauch in ungedämmten Altbauten messbar gesenkt.
Notstromlösungen und Batteriespeicher im Eigenheim
Bei der Sanierung in Österreich lohnt es sich, direkt einen Batteriespeicher fürs Eigenheim mit einzuplanen. Damit kannst du deine Solarüberschüsse speichern und bei Netzausfällen einfach auf Notstrom umschalten. Achte darauf, dass der Wechselrichter eine separate Notstromfähigkeit besitzt – sonst läuft bei Blackout gar nichts. Platzier den Speicher am besten trocken und frostfrei, etwa im Keller oder Technikraum. Praktisch ist auch eine Wallbox-Anbindung, damit dein E-Auto als zusätzliche Notstromquelle dient.
